Tipps zum Kauf einer Kinderbrille

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Kleine Stupsnase, schöne bunte Brille darauf…. Es hört sich alles sehr niedlich an, aber laut einer Studie bekommt heute bereits jedes fünfte Kind in Deutschland eine Brille verordnet. Der Zeitraum für die Entwicklung des kindlichen Sehens ist begrenzt, daher fordern Kinder- und Augenärzte gemeinsam: Jedes Kind sollte spätestens mit 30 bis 42 Monaten augenärztlich untersucht werden. Die meisten Fehlsichtigkeiten müssen spätestens mit drei korrigiert werden, damit ein lebenslanges Problem vermieden werden kann.

Durch die große Vielfalt und Modelle der Kinderbrillen ist es heutzutage gar nicht so schlimm eine Brille zu tragen. Die Kinder heute bekommen wirklich die Brille, die es ihnen gefällt und von der Gesichtsform und vom Typ her steht. Sportlich, modisch oder „normal“ – für Kinder gibt es Brille in allen möglichen Farben und Formen.

Tipps zum Kinderbrillenkauf

Kind mit Brille beim OptikerAm besten ist es, einen Termin gemeinsam mit dem Kind bei Optiker zu vereinbaren. Dabei kann es sich das Kind die Brille anschauen und selbst eine Brillenfassung aussuchen. Ein gutes Optik Geschäft wird das Gesichtsfeld des Kindes vermessen, damit die beste Form und Größe der Brillenfassung gewählt werden kann. Einen Termin ist daher sehr wichtig, weil das alles erfordert Zeit und Ruhe. Mit Zeitdruck und Stress lässt sich keine Brille kaufen. In der Regel werden in eine Kinderbrille Kunststoffgläser eingearbeitet. Kunststoff ist bruchsicher und zudem vom Gewicht her leichter. Eine extra Hartbeschichtung verhindert das Zerkratzen der Gläser. Eventuell ist auch an eine Entspiegelung zu denken.

Lustige Brillenfassungen für Kinder

Doch das wichtigste für die Kinder (und vermutlich auch für die Eltern) ist die Brillenfassung. Am besten das Kind schaut sich mehrere Brillenfassungen an und sucht in Ruhe die schönste aus. Die meisten Kinder wissen sofort was ihnen gefällt oder nicht. Das wichtigste, nie das Kind z etwas zwingen, nur weil Mama die eine oder andere Brille schöner findet als das Kind.

Die Brille soll dem Kind gefallen. Weil nur dann wird es sie auch tragen.

Welche Eigenschaften sollte eine Kinderbrille aber nun haben?

Das allerwichtigste ist, die Brille muss stabil sein und einiges aushalten können. Ganz wichtig ist die Flexibilität, Federbügel sorgen für eine bequeme Handhabung. Besonders bei kleineren Kindern empfehlen sich Sportbügel, welche fast bis zum Ohrläppchen herum reichen. Sie sorgen dafür, dass die Brille einen festen Halt hat. Genauso wichtig ist der Nasensteg. Um das Gewicht der Brille optimal zu verteilen, muss der Nasensteg zur Form der Kindernase passen. Beim Optiker kann man verschiedene Nasenpads ausprobieren, bis das Kind das Gefühl hat, dass die Brille nicht mehr drückt oder rutscht.

Was kosten Kinderbrillen?

Es ist sicherlich nicht leicht und manche Eltern nicht verständlich, gleich über 100 Euro für eine Kinderbrille zu bezahlen. Aber wenn sich das Kind für eine Kinderbrille entschieden hat, so ist es auch fast sicher, dass es die Brille auch trägt. Und das ist das Wichtigste, oder? Besonders die ersten Brillen-Erfahrungen sind prägend und man sollte hier nicht an der falschen Stelle sparen. Und noch ein kleiner Tipp: eine Brillenversicherung schützt vor finanziellen Schäden, wenn die Brille zu Bruch geht oder beschädigt wird. Ein guter Optiker in Ihrer Nähe wird Sie auch dazu gut beraten.

Tipps für die richtige Brille:

  • Die Fassung sollte kindgerecht sein, also klein, stabil und nicht breiter als das Gesicht.
  • Kinderbrillen sollten leicht und mechanisch belastbar sein.
  • Auch die Gläser sollen klein, leicht und dünn sein und aus Kunststoff bestehen.

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