Als Mutter möchte man sein Kind nie unnötig mit Medikamenten vollpumpen. Manchmal ist das natürlich nicht anders möglich, andere Male kann es jedoch vermieden werden den kleinen Körper mit unnötiger Arznei zu belasten.
Akupunktur bei Kleinkindern?
Meine Hebamme, die eine ähnliche Einstellung wie ich hat, hat mir dann einmal vorgeschlagen, mit einem TCM Arzt über die Methoden der traditionellen chinesischen Medizin, genauer gesagt über eine Akupunktur zu sprechen, denn diese soll beispielsweise bei Bauchschmerzen oder Schlafstörungen helfen können. Zuerst war ich entsetzt, schließlich bedeutet Akupunktur, dass mein Kleiner mit Nadeln gepiekst werden soll! Das wird ihm sicher gar nicht gefallen, dachte ich. Dann aber habe ich mich über die Möglichkeiten dieser Medizin informiert und gelesen, dass es je nach Beschwere sowohl die Möglichkeit der Akupunktur, aber auch die Akupressur gibt. Beides kann bereits bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden können und auch der Erfolg ist je nach Indikation messbar. Auch Akupressur, also laienhaft ausgedrückt: Akupunktur ohne Nadeln, kann Babys oftmals helfen und ist garantiert schmerzfrei.
Akupressur für Zuhause

Natürlich möchte ich hier, da ich keine Ärztin bin, keine Gesundheitstipps geben! Ich empfehle jedoch jeder Mutter sich auch einmal mit der traditionellen chinesischen Medizin auseinander zu setzen, denn sie hat einige schonende Heilmethoden. Eine Abklärung der genauen Ursache einer Beschwerde, auch durch die Schulmedizin, ist jedoch natürlich unverzichtbar.

