Kleine Tränen trocknen – So tröstet Mama am besten

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Troesten baby

Als Mutter erlebe ich natürlich häufig Situationen, in denen meine Sprösslinge weinen und getröstet werden wollen. Und schließlich möchte ich ja auch, dass es ihnen rasch wieder gut geht. Zugleich will ich es jedoch vermeiden, die Kleinen zu sehr zu bedauern. Hier meine Erfahrungen und besten Tipps zum Thema „Trösten“.

Kinder wollen verstanden werden

Beim Trösten steht Körperkontakt für mich an erster Stelle. Besonders als meine Söhne noch ganz klein waren, habe ich sie beruhigt, indem ich sie herumgetragen und sanft gewiegt habe. Außerdem ist es hilfreich, dem Baby sanft über den Rücken oder den Po zu streicheln – allerdings habe ich festgestellt, dass das nur funktioniert, wenn man schnell reagiert. Hat der Sprössling sich erst einmal „eingeschrien“, fällt das Beruhigen umso schwerer. Auch jetzt, wo eines meiner Kinder bereits ein bisschen älter ist, genießen sie es, wenn ich sie auf den Schoß oder in den Arm nehme. Wichtig ist, selbst die Ruhe zu bewahren, denn diese überträgt sich auf das Kind. Mein Jüngster liebt es, wenn ich ihn im Nacken kraule oder sanft die Schultern massiere – auch das ist eine tolle und effektive Möglichkeit, dem Kind Trost zu spenden und zugleich die Bindung zwischen Mutter und Sohn beziehungsweise Tochter zu stärken.

Nicht übertreiben!

SchmerzFür den Fall, dass einer meiner Söhne hinfällt und kleine Verletzungen an den Knien oder den Handgelenken hat, habe ich immer Kinderpflaster mit lustigen Figuren – am liebsten die von Hansaplast – auf Vorrat. Die Jungs freuen sich dann, wenn sie selbst ein Pflaster auswählen dürfen und vergessen darüber hinaus schnell den Schmerz. Eine Studie, die ich kürzlich gelesen habe, bestätigt meine Erfahrung: Wenn Kinder abgelenkt werden, sind die Schmerzen plötzlich nicht mehr so schlimm oder gleich ganz vergessen. Wenn man die ganze Zeit über die Schmerzen redet, fangen die Kleinen schneller an zu jammern. Im Zweifel kann man die Schmerzen als Mutter oder Vater jedoch auch ganz einfach wegküssen. Andererseits sollte man es mit dem Trösten und Verhätscheln auch nicht übertreiben. Hier ist ein gesundes Mittelmaß gefragt, um das Kind aufzumuntern, ohne es dazu zu verleiten, zukünftig bei jedem Kratzer in Tränen auszubrechen. Schwierig wird es dann, wenn meine Kinder merken, dass ich selbst gestresst bin und es mir schwer fällt, die nötige Geduld aufzubringen. Deshalb mein Tipp: Einmal tief durchatmen, sich Zeit nehmen und sich ganz dem Kind widmen, denn es merkt sofort, wenn wir Eltern nicht ganz bei der Sache sind!

Wenn Kinder sich verletzen oder Angst haben, brauchen sie Trost. Sätze wie „Ach, ist doch nicht so schlimm“ oder „Ein Indianer kennt kennen Schmerz“ sind dabei jedoch eher kontraproduktiv. Stattdessen gilt es, dem Kind Verständnis entgegen zu bringen und Zuversicht auszudrücken, damit es schnell über seinen Schmerz hinweg kommt.

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