Als Mutter erlebe ich natürlich häufig Situationen, in denen meine Sprösslinge weinen und getröstet werden wollen. Und schließlich möchte ich ja auch, dass es ihnen rasch wieder gut geht. Zugleich will ich es jedoch vermeiden, die Kleinen zu sehr zu bedauern. Hier meine Erfahrungen und besten Tipps zum Thema „Trösten“.
Kinder wollen verstanden werden
Beim Trösten steht Körperkontakt für mich an erster Stelle. Besonders als meine Söhne noch ganz klein waren, habe ich sie beruhigt, indem ich sie herumgetragen und sanft gewiegt habe. Außerdem ist es hilfreich, dem Baby sanft über den Rücken oder den Po zu streicheln – allerdings habe ich festgestellt, dass das nur funktioniert, wenn man schnell reagiert. Hat der Sprössling sich erst einmal „eingeschrien“, fällt das Beruhigen umso schwerer. Auch jetzt, wo eines meiner Kinder bereits ein bisschen älter ist, genießen sie es, wenn ich sie auf den Schoß oder in den Arm nehme. Wichtig ist, selbst die Ruhe zu bewahren, denn diese überträgt sich auf das Kind. Mein Jüngster liebt es, wenn ich ihn im Nacken kraule oder sanft die Schultern massiere – auch das ist eine tolle und effektive Möglichkeit, dem Kind Trost zu spenden und zugleich die Bindung zwischen Mutter und Sohn beziehungsweise Tochter zu stärken.
Nicht übertreiben!

[quote_box_center]Wenn Kinder sich verletzen oder Angst haben, brauchen sie Trost. Sätze wie „Ach, ist doch nicht so schlimm“ oder „Ein Indianer kennt kennen Schmerz“ sind dabei jedoch eher kontraproduktiv. Stattdessen gilt es, dem Kind Verständnis entgegen zu bringen und Zuversicht auszudrücken, damit es schnell über seinen Schmerz hinweg kommt.[/quote_box_center]

