Kinderängste – die besten Tipps gegen die Angst

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So werden Kinder Ängste los

Eine Kindheit ohne Angst ist nicht möglich! Angst gehört zum Leben und schützt vor großen Risiken. Schulangst, Trennungsangst, Angst im Dunkeln oder vor dem Alleinsein – alle diese Art vor Angst tritt dann wenn das Kind in eine neue Entwicklungsphase eintritt, also Unbekanntes, Ungewohntes auftaucht. Wie weit die kindliche Angst ausgeprägt ist, hängt vom Charakter des Kindes sowie von den familiären Verhältnissen ab. Große Ängstlichkeit in der Familie sowie Überhütung können sich im Verhalten des Kindes widerspiegeln.

Kinderängste sind Bestandteil der normalen kindlichen Entwicklung. Trotzdem können wir Eltern einiges tun, um diese schwierige Phase für das Kind leichter zu überwinden.

Umgang mit der Angst – durch richtige Erziehung

Das Wichtigste für mich ist, dem Kind das Gefühl geben, dass es in „seiner Angst“ nicht allein ist. Ein Kind muss lernen, mit seiner Angst umzugehen. Erst dann kann das Kind sein Selbstbewusstsein stärken, wenn es weißt, wie es seine Angst bewältigen kann. Das ist leichter, wenn das Kind sich geborgener und verstanden innerhalb der Familie fühlt. Egal ob es sich um Monster im Schrank, Dunkelheit oder Angst allein zu sein. Jede Kinderangst muss ernst genommen werden. Dadurch kann sich das Vertrauen des Kindes in die Welt leichter entwickeln.

Die wichtigsten Erziehungstipps gegen Kinderängste

  1. Liebevolles Verständnis

Kind im GesprächTrost und viele Körperkontakt sind die beste Medizin. Mit dem Kind auf dem Schoß kuscheln und liebevoll nach der Angst fragen. Niemals auslachen oder nicht ernst nehmen. Das Kind würde sich nur innerlich verschließen und die Angst versucht zu verdrängen. Kindgerechte Erklärungen Angst auslösender Situationen helfen ihm, seine Unsicherheit zu überwinden. Dem Kind zu ermutigen ist die beste Lösung, sich von den Ängsten zu trennen. Unausgesprochen Ängste machen mehr Angst. Wenn die Situation und der Alltag unerträglicher werden, das Kind und Panikattacken leidet und die gesamte Familie nicht mehr zurechtkommt, sollte man die fachliche Hilfe eines Kinderpsychologen aufsuchen.
Durch interessante Tipps wie man mit dem Kind reden und auf die heikle Situation reagieren kann, lernen die Kinder die Probleme alleine zu lösen.

2. Kinderängsten vorbeugen: Eltern sind die Vorbilder

Oft entsteht die Angst durch Nachahmung. Je angstfreier Sie als Eltern Ihr Leben gestalten, umso besser gelingt dies auch Ihrem Kind. Wenn die Eltern die ganze Zeit versuchen das Leben des Kindes „zu gestalten“, wird das Kind nie lernen frei zu sein. Seien Sie selber freier und erlauben Sie dem Kind etwas „Freiraum“. Vielleicht kommt es selber auf die Lösung seiner Probleme und Ängste.

3. Lesen gegen Kinderängste

Schöne Geschichten und Märchen zeigen dem Kind, dass es nicht allein ist. Durch das Mitgefühl der Geschichtenhelden kann das Kind verschiedene Lösungsstrategien entwickeln.
Sehr gute Vorlesebücher wie das „Märchen gegen Kinderängste“. Das Buch zeigt den vielfältigen Bildern und Gestalten reichhaltige Lösungs- und Umgangsweisen für Probleme auf

4. Beschäftigung für die Kinder
Eine Art seine Ängste auszudrücken ist das Malen. Wenn das Kind alle Situationen und Momente, die ihm Angst machen, malt, kann ein Imput sein, um mehr darüber zu erzählen und somit nach einer Lösung zu suchen.
Auch Sport ist bei Kinderängsten gut, weil das Selbstbewusstsein stärkt und das Kind dadurch stark macht. Gerade ängstliche Kinder haben oft auch ein mangelndes Körpergefühl, das sich durch Sport und viel Bewegung deutlich verbessern lässt. Wichtig ist dabei, dass Ihr Kind Spaß daran hat.

5. Theater Spielen – Rollenspiele helfen

Kasperletheater, Theater mit den Kuscheltieren oder zu zweit mit der Mama – die angstmachende Alltagsszenen spielerisch darstellen ist eine Möglichkeit auf die Angst einzugehen und wiederum darüber zu reden. Manchmal lässt es sich leichter mit einer Puppe reden, als mit den Eltern. Kennen Sie die Sorgenfresser? Diese kleinen niedlichen Puppen sind die beste Lösung, um schnell und problemlos die Sorgen und Ängste der Kinder „aufzufressen“.

6. Rituale gegen Kinderängste

Rituale sind nicht nur beim Essen oder Zähneputzen wichtig. Sie geben Ihrem Kind Sicherheit und schaffen Vertrauen. Wenn Sie merken, dass das Kind Angst hat, singen sie ein schönes Lied oder kuscheln sie zusammen im Bett. Das wichtigste ist, lassen Sie das Kind nie in seiner Angst allein.

 7. Entspannung gegen Kinderängste

Wenn man Angst hat, ist man verkrampft und verspannt Das kennen auch wir die Erwachsenen. Die Verspannung führt oft bei Kindern zu Schlafstörungen. Schöne Fantasiereisen auf Basis einer Autogenen Training Technik helfen dem Kind zu entspannen und leichter einzuschlafen. Sehr empfehlenswert ist dafür das Buch „Die Kapitän-Nemo-Geschichten: Geschichten gegen Angst und Stress“. Das Buch stellt gelingende Entspannungstechniken vor und spricht die natürliche Fähigkeit zur Ruhe und Besinnung an.


Vortrag Teil 1

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