Frischgebackene Eltern sind fast immer verunsichert, wenn sie Hautveränderungen bei ihrem Baby wahrnehmen. In den meisten Fällen ist diese Sorge unbegründet – dennoch ist es ratsam, Auffälligkeiten von einem Arzt in Augenschein nehmen zu lassen.
Ekzeme, Neugeborenen-Akne & Co.
Viele Kinder leiden in den Tagen und Wochen nach der Geburt unter einer Neugeborenen-Akne. Diese hat ihre Ursache in den meisten Fällen in hormonellen Umstellungen und benötigt keine Behandlung. Hautausschläge, sogenannte Exantheme, können jedoch auch durch Infektionen verursacht werden. Auch eine allergische Reaktion auf Babybrei oder Pflegecremes ist denkbar. Am besten wird der Säugling einem Dermatologen vorgestellt, damit dieser die Ursache für die Hautveränderung ausfindig machen kann. Gleiches gilt für Ekzeme oder Pigmentierungen wie zum Beispiel Muttermale. Diese werden vom Hautarzt dann über einen längeren Zeitraum beobachtet, bevor er entscheidet, ob sie entfernt werden sollten. Auch den perfekten Zeitpunkt für die Entfernung kann er bestimmen.
Neurodermitis und Blutschwämmchen

Der Arzt weiß Rat
Hautveränderungen sind bei Säuglingen nicht ungewöhnlich, denn die empfindliche Babyhaut muss sich nach der Geburt erst an die neuen Lebensbedingungen anpassen. Dennoch sollten Ekzeme und auffällige Pigmentierungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Der Kinderarzt kann mit geübtem Blick entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist und das Baby gegebenenfalls zum Dermatologen überweisen.

