Gesundheitliche Vorsorge fürs Kind

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Bei der Geburt kann Nabelschnurblut entnommen werden

Dass das eigene Kind krank wird ist eine der größten Sorgen aller Eltern. Als Elternteil leidet man immer mit seinem Kind mit. Was aber, wenn es nicht nur ein Schnupfen ist, der den Sprössling plagt?

Eine Möglichkeit für diesen hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall zu sorgen ist das Aufbewahren von Nabelschnurblut. Wird dieses fachgerecht eingelagert, können im Notfall Gewebe und Stammzellen entnommen werden

Was sind Stammzellen?

Stammzellen sind einfach gesagt das Baumaterial unseres Körpers. Sie teilen und vermehren sich und sorgen so für eine ständige Erneuerung des Körpers.

Im Nabelschnurblut befindet sich eine Vielzahl junger Stammzellen, die noch unbelastet von Umwelteinflüssen eine hohe Teilungsfähigkeit besitzen. Zudem sind sie noch nicht auf einen bestimmten Gewebetyp festgelegt.

Die medizinische Arbeit mit Stammzellen steckt derzeit zwar noch in den Kinderschuhen, jedoch ist ersichtlich, dass Stammzellen ein großes Potential besitzen.

Heute können bereits Herz und StammzellenGefäßerkrankungen durch körpereigene Stammzellen behandelt werden. In der Zukunft sehen Forscher noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten Krankheiten durch sie zu heilen und ausgefallene oder geschwächte Organe durch sie zu unterstützen.

Wie passiert die Entnahme von Nabelschnurblut

Entschließen Sie sich zu einer Entnahme von Stammzellen aus der Nabelschnur ist dies für Ihr Kind völlig risikolos. Nach der Entnahme wird das Nabelschnurblut bei einer Temperatur von minus 170 Grad Celsius eingefroren. Die Kälte sorgt dafür, dass alle biologischen Prozesse gestoppt werden und das Blut somit viele Jahre lang eingelagert werden kann, ohne dass es an seiner Wirksamkeit verliert.

Die Einlagerung des Bluts ist aufgrund der hohen Standards nicht ganz einfach. Dank Firmen, die jedoch diese Aufgabe für Sie übernehmen, haben Sie keinen großen Aufwand. Sobald Sie online eine solche Einlagerung bestellen, bekommen Sie eine Entnahmebox mit nach Hause. Diese können Sie ganz einfach und bequem zur Entbindung mit in Ihre Klinik bringen. Durch den Anbieter wird das Paket dann im Eilverfahren abgeholt und untersucht. Erst danach wird das Nabelschnurblut, natürlich unter Einhaltung der Qualitätsstandards eingelagert.

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