Jede Schwangerschaft ist aufregend, schön, aber auch mit gewisser Angst und Unsicherheit verbunden. Einige der Ängste sind besonders häufig bei den werdenden Müttern, wenn auch nicht ganz berechtigt.
Angst: Ich werde nie wieder meinen alten schlanken Körper haben

Angst: Mein Kind bekommt nicht genug Nährstoffe, weil ich mich so oft übergeben muss
Die morgendliche Übelkeit, ein Thema, das acht von zehn Schwangeren beschäftigt, sogar die Herzogin Kate Middleton. Ihr sorgt viel besser für ihr Baby, als ihr denkt. Die Wahrheit ist, dass ihr das Baby mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, auch wenn ihr nicht so viel isst. Auch wenn ihr euch nur von Salzstangen und Äpfeln ernährt, das Baby bekommt, alles was es braucht. Wichtig dazu ist, dass ihr die Vitamine, vor allem Folsäure, regelmäßig nimmt. Öfters in kleine Portionen zu essen, hilft sehr die morgendliche Übelkeit zu bewältigen. Und zur Beruhigung, diese Übelkeit dauert nicht länger als drei Monate. Im zweiten Trimester beruhigt sich alles, und ihr könnt mit ruhigem Gewissen die Kekse und die Schokolade genießen J
Angst: Ich esse oder trinke Sachen, die meinem Baby schaden können
Wenn ihr Bedenken habt, dass irgendetwas ihrem Baby schaden kann, dann lasst es einfach weg. Auf keinem Fall solltet ihr euch verrückt machen. Eine ausgewogene Ernährung, die eurer alten Ernährung entspricht, ist vollkommen ausreichend. Wichtig natürlich ist, dass man dennoch einige Nahrungsmittel weg zu lassen. Darunter zählen Rohmilchkäse, rohes Fleisch und Fisch, Alkohol und Nikotin. Einige Ärzte sind der Meinung, dass die werdende Mutter in den ersten drei Monaten ihre Haare nicht färben sollte. Viele diese Ratschläge sind umstritten oder nicht ausreichend mit Beweisen belegt. Ich werde es nie vergessen, wie ich panisch bei meiner Frauenärztin angerufen habe, weil ich aus Versehen, aber mit Genuss J, Sushi gegessen habe. Ihre Worte haben mich damals sehr beruhigt und mir die Bestätigung gegeben, dass man diese schöne Zeit genießen soll und muss. Man hat es ja nur ein paar Mal im Leben.
Angst: Ich stehe privat und beruflich unter Stress
Wenn man bedenkt, dass die Schwangerschaft ein sehr großer Schritt im Leben jeder Frau ist, ist es verständlich, dass man am Anfang sehr angespannt ist, oder sein darf. Unabhängig davon, ob der Stress positiv oder negativ ist, Stress ist Stress. Aber auch das ist etwas völlig Normales und gehört zur Natur des Lebens. Wenn das für alle schwangeren Frauen natürlich ist, und jeden Tag gesunde Kinder zur Welt kommen, dann ist diese Angst nicht berechtigt. Der Stress oder die Angst, die ihr empfindet schadet nicht dem Baby. Diese Emotionen helfen euch nur auf den Boden der Tatsachen zu bleiben. Weil die Schwangerschaft schön ist, aber auch eine ernste Sache.
Manche Schwangeren verwechseln Stress mit dem Spiel der Hormone. Wenn ihr leicht genervt und gereizt seid, bei der Babywerbung weint und plötzlich bei Kleinigkeiten lacht – das ist kein Stress, das ist euer Körper, der euch zeigt, wie er auf diese große Veränderungen reagiert. Deswegen, sorgt euch nicht unnötig, und macht kein Stress daraus, weil ihr Stress (oder Emotionen) empfindet.
Angst: Wenn mein Baby krank ist?
Das Erste was ich vorweg sagen muss, glaubt einfach daran, dass alles gut läuft. Es ist völlig normal, dass mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft, viele werdende Mamis mehr Ängste empfinden, ob das Baby gesund ist. Die meisten entwickeln solche Ängste, dass sie vergessen auf ihr Körper zu achten. Wenn etwas nicht stimmt, ihr wird es merken. Das ist der Mutterinstinkt, für das Kind zu sorgen, auch wenn es noch nicht geboren ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind mit einer Anomalie geboren wird, ist nur 4 %. Und hier sind nicht nur der Downsyndrom, sondern auch viele andere wie eine kleine angeborene Herzerkrankung, die bald nach der Geburt behoben werden und keine Spätfolgen für das Kind haben kann.
Angst: Ich bekomme eine Fehlgeburt
Diese Angst ist häufig, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das geschieht, ist sehr gering. Amerikanische Gynäkologen behaupten, dass weniger als 20% der Schwangeren eine Fehlgeburt erleiden. Rein medizinisch, eine Fehlgeburt ist in den ersten drei Monaten am wahrscheinlichsten. Deswegen denken auch viele, dass sie die freudige Nachricht zu der Schwangerschaft erst nach den ersten drei Monaten kommunizieren müssen. In diesen drei Monaten sind die ersten sechs bis acht Wochen am gefährlichsten, in denen viele Frauen nicht mal wissen, dass sie schwanger sind. Nach ein paar Wochen ist das Risiko für eine Fehlgeburt um weitere 5% gesunken.

