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Baby

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Lachendes Baby mit Zahn Die Kleine Krone

Das Zahnen unserer Babys ist ein sehr gefragtes, schwieriges Thema, was ich auch wenn ich die Suchanfragen zur kleinen Krone immer mal wieder aufrufe merke. „Was hilft beim Zahnen?“ „Fieber beim Zahnen“ „Baby zahnen Hilfe“ sind nur einige der häufigen Anfragen, die ich immer wieder sehe, bei denen Mamas und Papas auf meinen Blog kommen.

Deswegen habe ich mir überlegt noch einmal einen extra Beitrag zum Zahnen zu verfassen. Schließlich haben wir das Thema mittlerweile so gut wie ausgestanden und ich habe über die Jahre einiges ausprobiert und kann deswegen nach zwei zahnenden Kindern noch praxiserprobtere Tipps geben als damals.

Unsere Erfahrungen

Was soll ich sagen, auch uns hat das Zahnen lange Zeit den letzten Nerv gekostet. Es ging mit unruhigen Nächten einher, mit quengelnden Babys und manchmal auch mit Durchfall, Fieber und rot glühenden Bäckchen. Vor allem am Anfang, wenn man nicht einordnen kann was dem Baby fehlt, ist es am schlimmsten. Schön ist es jedoch auch dann nicht, wenn man weiß dass die Backenzähne das Baby quälen, denn auch da kann man als Mama leider nicht die Schmerzen wegzaubern.

Kühlung und Druck

Damit die Zähne schneller durchkommen und der Schmerz gelindert wird, hilft es dem Baby auf etwas zu kauen. Besonders praktisch empfand ich die kühlenden Beißringe. Sie schufen für eine Zeit durch das Kauen und die Kühlung Schmerzlinderung. Normale Beißringe habe ich übrigens vor der Benutzung einfach auch ein wenig in den Kühlschrank gelegt, so wurde das Material ebenfalls kühl.

Genauso habe ich es auch mit der Lieblingsgiraffe aus Silikon (Ein Foto der noch ansehnlichen Sophie, in diesem Beitrag zum Zahnen) von unserem Jüngsten gemacht. Ohne die ging nämlich lange Zeit gar nichts! Deswegen heißt es auch hier einfach ausprobieren. Nicht jedes Kind ist gleich und jedes hat andere Vorlieben. Mit einem lustigen Spielzeug lassen sich die Kinder zudem noch wunderbar von Ihren Schmerzen ablenken. Das wirkt oftmals bereits Wunder.

Massieren hilft wenn das Baby zahnt

Wenn meine Beiden trotzdem quengelten und beispielsweise wegen den Zähnen nur schwer in den Schlaf fanden, habe ich Ihnen immer das Zahnfleisch massiert. Am besten funktionierte das mit einer Babyzahnbürste, die speziell für das empfindliche Zahnfleisch hergestellt wurde oder mit Fingerlingen, die ebenfalls für die Zahn- und Zahnfleischpflege konzipiert wurden.

Schmerzlinderndes Mundgel

Bei Medizin bin ich zugegebenermaßen immer ein wenig vorsichtig und ängstlich, aber ich habe von einer Freundin das Dynexan Mundgel empfohlen bekommen. Es ist zucker- und laktosefrei und ausdrücklich für Babys mit Zahnungsbeschwerden zugelassen. Da ich es selbst schon ab und an bei Beschwerden nutze und gelesen habe, dass es schnell wirkt, dachte ich es lasse auf einen Versuch ankommen. Meinem Kleinen hat es gut getan, vor allem nachts oder beim Einschlafen, wenn es große Probleme gab, hat es ihm zumindest für eine Zeit den Schmerz genommen. Wie oft und wie das Gel anzuwenden ist, entnehmt ihr aber am besten der Packungsbeilage bzw. fragt den Arzt oder Apotheker. Wer generell noch Fragen zur Mundgesundheit hat, die über die selbst verfassten Beiträge meines Blogs hinausgehen, dem empfehle ich die Seite www.gesunder-mund.de. Ich habe den Blog vor einigen Monaten für mich entdeckt und lese die Beiträge seitdem sehr gerne. Ich konnte mir egal ob es um das Zahnen oder die richtige Zahnpasta geht dort auch schon ein paar Mal hilfreicheTipps holen.

Wichtig noch mal, ich gebe in meinem Blog nur meine persönlichen Erfahrungen weiter. Nicht bei jedem Baby helfen dieselben Dinge. Meine Schwester zum Beispiel schwört beim Zahnen auf Bernsteinketten. Auch die habe ich ausprobiert, konnte jedoch bei meinem Kind keine wirkliche Verbesserung spüren. Deswegen immer ausprobieren. Selbst bei Geschwistern ist es nicht so, dass Nummer 2 dasselbe Mittel hilft wie Nummer 1. Leider. Deswegen: Hört einfach auf euer Mama Bauchgefühl, dann klappt das schon 🙂

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Allnatura Babymatratze Baby schalfend

Mütter auf der ganzen Welt werden mir zustimmen – besonders als frischgebackene Eltern ist Schlaf das höchste Gut. Während man schon in der Schwangerschaft dachte, dass es nicht schlimmer kommen könnte, da man aufgrund des wachsenden Bauches und des aktiven Babys kaum zu Ruhe kam, toppen die ersten Nächte mit Baby diese kleinen Gebrechen meist um ein weites.

Kaum ein Baby schläft die ersten Monate konsequent durch. Oft wachen die Kleinen auf, möchten gestillt werden oder können aus anderen Gründen nicht schlafen, was auch für die Eltern bedeutet, dass die Nacht zum Tag wird. Auch wenn es natürlich oft der Hunger, ein Zähnchen oder Bauchweh sind, die die Kleinen wachhalten, so ist auch der Schlafkomfort bereits bei den Kleinsten wichtig.

Weich oder Hart

Wenn man sich nicht für das Familienbett entscheidet, benötigt das Baby ein eigenes Bett und auch eine eigene Matratze. Auch wenn die Kleinen sehr leicht sind, ist nicht jede Babymatratze gleich und damit auch gleich gut geeignet für das Kind. Kinder brauchen feste und gleichzeitig elastische Matratzen.

Allnatura Matratzen Baby und Mutter im Bett

Besonders gebrauchte Matratzen sind oft bereits ausgelegen und dadurch zu weich, sodass sie dem Rücken und der Wirbelsäule des Kindes nicht gut tun und langfristig sogar Haltungsschäden und Rückenschmerzen begünstigen können. Aus der Sicht eines Orthopäden sind weiche Matratzen nämlich völlig falsch für Kinder, da diese bis etwa zum achten Lebensjahr noch eine relativ gerade Wirbelsäule haben. Auch der Kopf ist immer Vergleich zum restlichen Körper noch sehr groß und fast so breit wie die Schultern, sodass es nicht wie bei Erwachsenen wichtig ist, mit den Schultern in der Matratze einzusinken.

Finger weg von gebrauchten Matratzen

Ich halte es deswegen bei Matratzen übrigens wie bei Schuhen und kaufe bei beiden nur neue Modelle. Auch vom Großen wird bei so etwas nichts aufgetragen! Sonst stöbere ich übrigens sehr gerne auf Flohmärkten oder im Internet nach gebrauchter Ware, denn bei vielen abwaschbaren Spielsachen und kaum getragenen Kleidungsstücken kann man echte Schnäppchen machen!

Meine Wahl

Auf der Suche nach einer guten Babymatratze, die mein Kind in den ersten Jahren begleiten kann, habe ich mir viele Modelle angesehen. Schlussendlich bin ich bei folgender „öko“ Babymatratze gelandet. Der Matratzenkern besteht bei dieser als Besonderheit aus 50% Kokosfasern. Klingt im ersten Moment komisch, sie haben aber den Vorteil, dass sie gleichzeitig elastisch aber auch fest sind und sich so perfekt anpassen. Die Auflage unserer Matratze ist aus 100% Biobaumwolle. Die Matratze ist somit atmungsaktiv, gut klimatisierend und ohne Schadstoffe, was ebenfalls ein wichtiger gesundheitlicher Aspekt für mich war.

Mein Sohn und ich sind sehr zufrieden mit der Auswahl. Er schläft mittlerweile gut durch und scheint sich auf seiner Matratze wohl zu fühlen und auch ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich dort niederlasse. Ich habe meine Matratze auch bereits vielen werdenden Müttern im Freundes- und Bekanntenkreis empfohlen. Mittlerweile habe ich auch erfahren, dass es teilweise sogar im Discounter gute Babymatratzen zu ergattern gibt, wenn man das richtige Schnäppchen abwartet. Auch Stiftung Warentest hat bereits einmal Babymatratzen unter die Lupe genommen.

 

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Die beste Entscheidung im Leben: Mama sein! Mama Baby Kind Glück
Quelle: pinterest.com/babyartikel.de

Oh ja, zu sein ist nicht einfach. Aber mal ehrlich, könnt ihr euch das Leben ohne Kinder vorstellen? Auch wenn mein Leben ohne Kinder sehr schön war, ist das Leben jetzt noch besser – es ist laut, es ist witzig, es ist manchmal dreckig und manchmal traurig – aber immer schön.

Muttersein -welche Gründe sind entscheidend?

1. Deine Gene leben weiter

Die Vorstellung, dass meine Kinder oder sogar Enkelkinder von ihrer tollen Mama und Oma erzählen, macht mich glücklich. Die Idee, dass ein Teil von meiner Persönlichkeit, meiner Wertstellung, meinen Ideen weiterlebt, ist schön. Daher ist es mir auch wichtig, dass die Kinder früh genug von seinen Eltern und Großeltern erfahren. Ich versuche meinen Kindern zu vermitteln, wie einzigartig jeder Mensch ist, wie wichtig ist es, sein eigenes Ich zu bewahren und es vor allem zu leben.

2. Neugier

Mit dem neuen wird alles anders. Aber wirklich alles. Für mich war es interessant zu erfahren, dass sich nicht nur der Alltag ändert, sondern auch meine Gewohnheiten, die Interessen, die Prioritäten und Geschmäcke. Diese Änderungen zu erleben macht spannend einerseits und mich neugierig andererseits. Was wird jetzt kommen, was ändert sich jetzt? Auch wenn ich ehrlich bin, manches könnte mal gleichbleiben – an das Frühaufstehen mit Baby werde ich mich nie richtig gewöhnen.

3. Freude

Es gibt nichts Anderes, dass so eine große Freue bringt wie die Geburt des eigenen Kindes. Diese Freude ist so groß und so stark, dass es ungerecht und unverzeihlich wäre, wenn man sie nicht erleben dürfte. Ich habe oft versucht in früheren Artikeln zu beschreiben, was ich empfunden habe, als ich meine Kinder geboren habe. Von der Freue erzählte ich schon, das andere Gefühl, das man plötzlich hat, ist etwas, das man nicht beschreiben kann, etwas, das man erleben muss. Vielleicht ist das der Grund, warum Frauen immer wieder ein Baby haben möchten, weil sie dieses eine Glücksgefühl bei der Geburt erleben möchten.

4. Liebe

Jedes ist anders, das erste Kind wird dich lieben und dir das täglich sagen. Das zweite Kind wird es dir auf keinen Fall zeigen, obwohl es dich genauso liebt. Und das dritte Kind ist so wild und chaotisch, dass du dich fragst, ob es dich überhaupt liebt. Realität ist, dass du sie alle liebst und immer lieben wirst. Meine Oma sagte immer, niemand wird dich je mehr lieben, als deine Eltern. Liebe ist kein Gegenstand, den man zeigen soll. Liebe ist etwas, das man im Herzen trägt und spürt.

5. Glück

Für mich gibt es keinen besseren Lebensabschnitt als meine Zeit mit den Kindern. Was würde ich nicht alles geben für das erste Babylächeln, für das erste Brabbeln, die ersten Schritte, die ersten Schulerfolge. Kennt ihr den Geruch eines schlafenden Kindes? Ich glaube, wenn ich definieren kann, ist das für mich der Inbegriff des Glückes – ein zufriedenes schlafendes Kind. Das macht für mich das Muttersein aus – nicht dass ich glücklich bin, sondern, dass meine Kinder glücklich sind.

6. Bedeutung

Wer kennt die meisten Antworten und wer kann jeden Wunsch erfüllen. Ja, genau, die Mama. Und es ist gut so – die Tatsache, dass mich jemand braucht, auch wenn es für die Beantwortung der vielen unzähligen wichtigen Fragen, die ein Kind hat, ist schon ein Grund, Mutter zu sein.

7. Kennt ihr Langeweile?

Ich seitdem ich Mutter bin, nicht. Auch wenn ich mich manchmal nach einem schönen Buch oder nur ein bisschen Zeit für mich sehne, so ist es mir auch bewusst, dass die Zeit, in der mich meine Kinder brauchen, sehr schnell vergeht.

8. Zufriedenheit

Ich bin nicht der Meinung, dass man mit dem Muttersein sein Leben aufgibt, dass man nur zufrieden ist, wenn man die Kinder glücklich und gesund sind. Aber mal ehrlich, was ist die Definition von Zufriedenheit. Einige finden Zufriedenheit im Beruf, andere beim Hobby, dritte sind zufrieden, wenn ihre Kinder zufrieden sind. Ich gehöre eher zu der dritten Gruppe, oder vielleicht eine Mischung aus allen drei. Zufriedenheit spiegelt momentan nicht die Erfolge meines Berufes wider, sondern die Erfolge meiner Kinder. Und es ist gut so!

Kinder sind unsere Zukunft. Liebt sie und genießt sie – solange es geht.

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Ein paar Regeln helfen, sich und die Babys vor Krankheiten zu schützen.

Alle wissen, wie niedlich Kätzchen sein können. Und Kinder lieben sie über alles. Trotzdem hört man immer wieder von werdenden Müttern, dass sie die Katze abgeben, sobald sie ein Kind bekommen.

Ich verstehe, dass viele Frauen, gerade wenn sie ihr erstes Kind bekommen, sehr verunsichert sind, aber das Tier gleich abzugeben, finde ich unlogisch und sehr schlecht für das Tier.

Die Medizin und die Wissenschaft wissen heute sehr viel über die übertragbaren Krankheiten vom Tier auf den Menschen. Das sind nicht viele und diese wenigen können Sie problemlos vermeiden.

Baby und KatzeIch halte es auch für sehr unwahrscheinlich, dass eine Katze das oder Kleinkind verletzt.

Mit einigen Veränderungen und guten Tipps lässt sich das auch problemlos in den Griff bekommen.

Ich habe ein sehr interessantes Interview mit der Fernsehmoderatorin Dr. Claudia Ludwig gelesen, die der Meinung ist:

“Es gibt überhaupt nur zwei Gründe, sich wegen eines Babys von einem Tier zu trennen. Nämlich erstens, wenn man einen unberechenbar bissigen, großen Hund hält. Und zweitens, wenn das Kind eine schwere  Tierhaarallergie entwickelt. Dagegen sollte man das Baby durch möglichst langes Stillen zu schützen versuchen.”

Ich bin der Meinung, wenn man das früh genug erkennt und einige wenige Tipps beachtet, viel weniger Haustiere getrennt und abgegeben werden müssen.schwanger und Katze

Folgende Tipps halte ich für besonders wichtig, wenn im Haushalt eine Schwangere oder ein Kleinkind und ein Haustier leben:

  • Solange man ist, kann jemand anders die Verpflegung und Futtern der Katze übernehmen.
  • Die Katze muss sich früh genug daran gewöhnen. Deswegen früh genug mit den Änderungen anfangen
  • Die Katze darf nicht mehr im Bett und im Kinderzimmer schlafen
  • Ein Tierarzt kann früh genug die Katze auf Würmer und Parasiten untersuchen. So lassen sich problemlos und rechtzeitig Krankheiten erkennen und vermeiden
  • Eine Überprüfung der Katze auf Zecken schadet nie
  • Der wichtigste aller Tipps – eine saubere . Die neue Katzentoilette Poopoopeedo ist sehr gut konzipiert und verhindert, dass Schmutz und Katzenstreu nach außen fallen. Zusätzlich verhindert eine eingebaute Antigeruchstablette die Ausbreitung von Gerüchen.
  • Immer Handschuhe anziehen!
  • Sehr wichtig, auch am Anfang der Schwangerschaft – Überprüfung der Toxoplasmose Immunität.

Was ist Toxoplasmose?

Die Krankheit Toxoplasmose ist eine Infektion, die von einem kleinen Parasiten verursacht wird, der in Katzen lebt. Man kann sich über Katzenkot mit dem Parasiten infizieren.

Sobald die Schwangerschaft festgestellt wird, ist es sinnvoll einen Immun-Test machen zu lassen. Auch wenn die Gefahr einer Ansteckung sehr gering ist, rate ich immer zu diesem Test. Weil, wenn es dazu kommt, kann diese Infektionskrankheit einem Fötus gefährlich werden.

Eine Untersuchung der Universität Göttingen besagt, dass über 80 Prozent aller Schwangeren bereits immun gegen Toxoplasmose waren. Die Symptome der Erkrankung gleichen denen einer leichten Grippe, sodass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie eine Toxoplasmen-Infektion durchgemacht haben.

Wie kann man sich vor Toxoplasmose schützen?

Der Erreger dieser Krankheit kann nur über den Mund oder eine offene Wunde in den Körper gelangen. Wer noch keine Infektion durchgemacht hat, also nicht immun ist, sollte

Bei Lebensmittel:

  • Immer Hände waschen, vor allem wenn man rohes Fleisch, Gartenerde oder Salate anfasst
  • Das Fleisch und Fisch richtig durchbraten
  • Keine Rohmilch & nicht pasteurisierte Ziegenmilch trinken

Beim Haustier:

  • die tägliche Reinigung des Katzenklos und das Futter der Katze anderen überlassen,
  • die Katze aus dem Bett „verjagen“
  • zur Gartenarbeit feste Handschuhe tragen,
  • nach dem Streicheln der Haustiere die Hände waschen, insbesondere Schafe in einem Streichelzoo o.ä.

Und das Wichtigste – genießt eure Schwangerschaft und eure Katze! Meistens geht immer alles gut!

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Ich will nicht

„Ich will nicht.“ Wenn Ihr Kind diesen Satz erst einmal gelernt hat, werden Sie ihn wohl öfter zu hören bekommen. Ich will nicht Zähne putzen, ich will nicht ins Bett, ich will nicht aufräumen. Dabei können Sie ganz einfach mit kleinen Mitteln nachhelfen, sodass Ihr Kind sich gerne die Zähne putzt, gerne schlafen geht oder aufräumt. Es brauch nur die richtige Motivation.

Badewannenfarben und Sprudelbäder

Kinder lieben bunte Farben und Blubberblasen. Wenn ihr Kind wieder nörgelt, weil es nicht gewaschen werden möchte, dann geben Sie einfach Badewannenfarbe oder Sprudelpulver in die Badewanne. Ihr Kind wird es kaum erwarten können, in die bunte und sprudelnde Badewanne zu kommen. Bei www.amanel.de in der Kategorie „Dies und das“ finden Sie die Badewannenfarben „kleine Nixe“ und „kleiner Seeräuber“. Außerdem gibt es den „Dreckspatz“, der für die Blubberblasen sorgt.

Lustige, bunte PflasterBaby Naturprodukte

Ihr Kind ist von dem Klettergerüst gefallen und hat sich das Knie aufgeschlagen. Es will partout nicht aufhören zu weinen. Zum einen hilft das klassischen „Heile, heile Segen“-Lied und zum anderen zaubern bunte Pflaster den Kleinen schon bald wieder ein Lächeln auf die Lippen. Pflaster mit bunten Blumen und kleinen Piraten sorgen dafür, dass die Schmerzen schon schnell vergessen sind und wieder mit Freude auf dem Klettergerüst herumgeklettert werden kann.

Das Naturprodukt für Ihr Baby: Bernstein

Wenn Ihr Sprössling sich noch im Babyalter befindet, wird jenes „Ich will nicht“ und Unbehagen durch Schreien ausgedrückt. Insbesondere wenn die ersten Zähne kommen, haben die Kleinen große Schmerzen. Viele Mütter schwören bei diesem Problem auf die magische Wirkung des Bernsteins. Das Millionen Jahre alte, ausgehärtete Hartz soll bei Zahnbeschwerden helfen. Der Bernstein setzt ätherische Öle frei, die eine positive Auswirkung auf das Wohlbefinden des Babys haben, sodass es Ihrem Kleinen schon bald besser geht.

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Baby befingernUnsere Kinder sind nicht unsere Kinder, sondern sie sind die Kinder der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst, sagt der Prophet in Kahil Gibrans gleichnamigem poetischen Roman. Bereits während der Schwangerschaft hat mich dieser Satz beschäftigt. Es geht darin ja vor allem um das Loslassen. Und Loslassen kann man als neugeborene Mutter sehr häufig üben! Als Frau ist man während der zehn Monate dauernden Schwangerschaft auf das Innigste verbunden mit dem Baby, das in einem und durch einen entsteht. Die Geburt trennt die beiden dann abrupt und meist unter heftigen Schmerzen und macht aus der einen eine Mutter, aus dem anderen ein Objekt der Begierde: ein Baby!

Ich meine das ganz wörtlich. Da komme auf einmal sämtliche Verwandte, Bekannte und Freunde und wollen das knuffige Kleine „auch einmal haben“. Während die Mutter noch damit beschäftigt ist, die Geburt zu verarbeiten, das Stillen und Versorgen des kleinen Schreihalses zu bewerkstelligen, wird parallel der neue Erdenbürger, der doch gerade noch in ihrem Leib versteckt war, von Interessierten umlagert!

Keine einfache Aufgabe für manch eine Mutter. Die Hormone und der natürliche Beschützerinstinkt tragen dazu bei, dass nicht selten bereits früh Konflikte entstehen. Etwa, wenn die frischgebackene Mutter, wie dies bei mir der Fall war, das Kind nicht gleich bereitwillig aus den Armen gibt.

Natürlich wird man gelassener, man bereinigt die Differenzen mit den Schwiegereltern in einer ausgeschlafenen Minute – meist erst Monate nach der Geburt, aber immerhin – und nimmt sein normales Elternsein auf. Mit der Zeit freut man sich sogar darüber, wenn Oma und Opa das Kleine für ein paar Stunden gütlich zu beschäftigen wissen und nimmt dankbar das Kind vollgekackt und dennoch sichtlich amüsiert wieder entgegen. Man erkennt: Life goes on. Die Sorgen waren unbegründet, man selbst ist überraschend erholt und das Plag hatte seinen Spaß!

Man denkt: Loslassen 101 habe ich also erfolgreich absolviert. Während man sich selbst noch auf die Schulter klopft, naht jedoch bereits die nächste Herausforderung. Die kommt meist sehr nett (!) daher…

SchaffnerinMir ist sie vor Kurzem in einem ICE begegnet. Mein Freund saß mit unserem Kleinen direkt neben mir, als die rote Zora mit ihrem Höllenknipser plötzlich vor uns stand. Nachdem sie unsere Fahrkarten bekommen hatte, wollte sie mehr! „Gib mir das Kind!“ in Rumpelstilzchen-Manier tanzte sie bei diesen Worten vor unserem Filius auf und ab. Dem Druck der Blicke anderer Fahrgäste im Bordrestaurant nachgebend, offenbar dankbare Schaulustige des bösen Spiels, reichte mein Freund der rotschopfigen Kindesentführerin unseren Sohn. Ich war schockiert! Beim besten Willen konnte ich mich nicht erinnern, einem zwergenwüchsigen Derwisch aus niederen Motiven meinen Erstgeborenen versprochen zu haben. Geld oder Gold waren in letzter Zeit auch nicht übermäßig üppig in meinen Geldbeutel geflossen.

Die als Schaffnerin getarnte Dame, eben noch ihren Dienst ausführend, ging sofort entschlossenen Schrittes hinüber in das nächste Abteil, mit unserem Sohn! Mein Freund hinterher. Doch es war zu spät, als mir das Kind – welch Erleichterung – wiedergegeben wurde, brüllte es aus vollem Halse Protest.Natürlich beschuldigte ich sofort meinen Freund der Kindesvernächlässigung und rang ihm das Versprechen ab, das Kind nie wieder einem fremden Rumpelstilzchen oder einer bösen Stiefmutter in die Hände geraten zu lassen.

Doch wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich selbst ganz gut, dass das nicht immer einfach ist. Schon gar nicht unter den Augen der Schaulustigen. Der Konflikt ist folgender: Du bist mit deinem Kind in der Öffentlichkeit. Ein Fremder, unter Vorspiegelung bester Absichten, begehrt plötzlich dein Kind. Meist geschieht dies sehr schnell, so dass alles wie selbstverständlich wirkt. So neulich im Mutter-Kind-Zentrum, in dem ich mit Julius einmal pro Woche frühstücke und mit den Müttern quatsche, während Juli sich speichelbrüderlich die Spielsachen mit den anderen Baby teilt und sich entweder an den Haaren reißen lässt oder selbst daran bei Anderen reißt. Außerdem singen wir dort und hören uns manchmal mutterthemengerechte Vorträge an über Babys Schlafverhalten und was wir daran nicht ändern können oder über ergotherapeutische Frühförderung. Letzeres scheint relativ undurchschaubar, zumindest war ich nicht in der Lage auch nur einen ergotherpeutischen praktischen Hinweis mit nach Hause zu nehmen.

An besagtem Tag der Prüfung meiner Fähigkeit des Loslassens war eine Frau im Mütterzentrum zu Gast, die spontan einen Vortrag vor uns Muttis halten wollte. Es ging um autogenes Training oder so etwas Ähnliches. Besonders intellektuell waren die Vorträge nie, erwähnte ich das schon? Am liebsten hätte ich Juli gleich wieder nach Hause befördert, doch das wäre bei der geringen Teilnehmerzahl garantiert aufgefallen. Also blieb ich.

RumpelstilzchenLeider hatte ich den Fehler gemacht, mich am Frühstückstisch direkt neben die Dame zu setzen, die den Vortrag halten sollte. Nach kurzem und unergiebigem Geplänkel, wie alt ist ihr Kind, Mädchen oder Junge, wie ist sein Name, kam die Gute auch schon zur Sache: „Lassen Sie mich ihr Kind einmal befingern! Ich bin ja schließlich blind!“ Ich schluckte. Nein, das geht nicht, mein Kind hat eine schlimme und außerdem ansteckende Krankheit und würde ihnen beim Befingern außerdem wahrscheinlich sehr schmerzhafte Bisswunden zufügen, wollte ich sagen. Wahrscheinlich hatte man mich aufgrund politischer Unkorrektheit und Behindertenfeindlichkeit nie wieder an den Sing und Tratsch-Treffen im Mütterzentrum zugelassen. Man ist dort sehr für Inklusion und Fremdenfreundlichkeit.

Vor kurzem hat die sehr redsame Cafefrau Margret oder so, eine kurzgeschorene Blonde auf schwarzen Lackstiefeln jenseits der 50, versucht uns Teilnehmerinnen für den Besuch des arabischen Babycafes zu begeistern. Es sei so schwer, für die Leiterin des Treffens, die arabischen Frauen aus unserem Viertel für das arabische Babycafe zu begeistern. Warum dann jedoch ausgerechnet wir deutschen, peruanischen und koreanischen Mütter teilnehmen sollten, kann ich mir bis heute nicht erklären. Wo doch die Araberinnen mit ihren Babys ganz einfach auch zu unseren Singmorgen kommen könnten?

Um es kurz und schmerzvoll zu machen. Ich ließ mein Kind befingern. Schließlich wollte ich wiederkommen. Julius trug es mit Fassung. Ich litt ein wenig unter meiner Feigheit und vergaß den Vorfall dann bald. Bis zu meiner Begegnung mit Rumpelstilzchen. Und auch die werde ich bald vergessen haben, bis zum nächsten Übergriff auf mein Kind. Und wer weiß, vielleicht sage ich zu der als nette Oma getarnten Kinderbegrabscherin dann auch einmal: „Lassen Sie das gefälligst, ich fasse ihnen doch auch nicht einfach ins Gesicht.“ Und damit Punkt aus Basta.

Denn ganz klar: Irgendwo hat auch das Postulat des Loslassens seine Grenzen, finde ich! Ob die Begegnung dann ganz so märchenhaft endet, wage ich allerdings zu bezweifeln.