Mutter sein und unzufrieden?

Mutter sein und unzufrieden?

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Glückseligkeit, froher Mut und Positivität wirkt sich sichtbar auf die äußere Erscheinung und auf das körperliche Verhalten eines Menschen aus. Fröhlichen Menschen ist ihr innerer Gemütszustand meistens sichtbar anzusehen. Eine glückliche Partnerschaft, das Lachen der Kinder oder auch banalere Dinge können Auslöser für eine positive Ausstrahlung, einen aufrechten Gang oder einer fröhlichen Mimik sein.

Was aber, wenn das alles nicht mehr möglich ist und sich eine innere Unzufriedenheit einschleicht. Durch die tägliche Belastung durch Kinder, Alltag und in letzter Zeit auch der immer früher werdende Einstieg in den Beruf, werden viele Mütter schnell unzufrieden und gestresst. Was kann man dagegen machen, um die innere Ruhe, Ausgeglichenheit und positive Ausstrahlung wieder zu erlangen?

Der Körper als Ausdruck meiner Seele.

innere unruhe und unzufriedenheit bei mütternEs ist also unbestreitbar, dass emotionale Verfassungen sich in der Körperarbeit ausdrücken und mit ihr in einer Wechselbeziehung stehen. So liegt die Schlussfolgerung nahe, dass der Körper Dinge ausdrücken kann, die unterbewusst geschehen oder vor längerer Zeit passiert sind. Ein überaus interessanter Zusammenhang, den sich Dipl.-Psych. Jörg Claussen und HP Magret Claussen in der Psychotherapie Freiburg zu Nutze machen. Der Körper wird in einem integrativen Ansatz aus ganzheitlichen, gesprächstherapeutischen Methoden miteinbezogen. Dieser, in Freiburg einzigartiger Ansatz, bietet neben einer Behandlung auf verbaler Psychotherapie eine Arbeit auf Körperebene an.

Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen

Diese ganzheitliche Betrachtung des Menschen eröffnet eine Ebene, die den Patienten ungeahnten Aufschluss über das vergangene und gegenwärtige Ich geben kann. Durch eine körperorientierte Vorgehensweise wird deutlich, wie vielleicht verdrängte Erlebnisse in der Vergangenheit oder auch Gegenwart sich in der jetzigen Körperhaltung und des heutigen Selbstwertgefühls widerspiegeln. Grund dafür ist, dass man in der Kindheit oft keine Möglichkeit hat Empfindungen und Erfahrungen verbal auszudrücken.

Der Mensch weicht also automatisch auf einen Ausdruck auf körperlicher Ebene aus, die auch Jahre später erkennbar sind. Durch bestimmte körperbezogene Gefühlsarbeit kann also eine frühkindliche Erfahrung, die der Körper gespeichert hat, verständlich übersetzt werden.
In der Psychotherapie Freiburg gilt es, in abwechselnder körpertherapeutischer und psychotherapeutischer Arbeit, sich selbst zu entdecken. Dieses Bewusstwerden des heutigen Ichs als Ergebnis vergangener Erfahrungen soll in das gegenwärtige und zukünftige Leben integriert werden.

Wann macht eine Behandlung Sinn?

Es gibt kein bestimmtes Verhaltensmuster, das auf bestimmte Erfahrungen in der Vergangenheit schließen lässt. Wenn die Ursachen einer Unzufriedenheit sich in Panikattacken oder Depressionen ausdrücken, ist es ratsam zuerst einen Facharzt aufzusuchen, welchem man die Symptome explizit schildert. Wenn die Fachärzte keine organischen Befunde als Auslöser der Symptome feststellen, lohnt sich der Gang in eine Praxis einer Psychotherapie. Es ist die Expertise der Behandelten Mitarbeiter eingehend zu prüfen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist nämlich die fundamentale Voraussetzung, eine gute Chemie zwischen Patient und Psychologe. Nur auf dieser Basis kann ein Vertrauensverhältnis entstehen, das die Behandlung erst möglich macht.

Tipps bei innerer Unruhe und Unzufriedenheit

  • Wenn man eine verspürt ist es besser, wenn man Koffein oder Alkohol meidet.
  • Sanfte Sportarten wie Yoga, Chi Gong oder autogenes Training sind ein gutes Mittel gegen nervöse Unruhezustände, weil dadurch die innere Ausgeglichenheit gefördert wird. Wer es mag, kann auch Ausdauersport wie Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen ausprobieren. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden Glückshormone freigesetzt.

  • Einige Pflanzliche Wirkstoffe wie Hopfen, Lavendel, Baldrian oder Bachblütenwirken beruhigend und entspannend.
  • Beruhigende Rituale für den Alltag:

Diese helfen vor allem abends, abzuschalten:

    • Wannenbad mit wohltuenden Badezusätzen wie beispielsweise Lavendel oder Melisse
    • Eine Tasse Tee vor dem Zubettgehen, am besten Lavendel, Linden- oder Hopfentee. Kein Schwarzer Tee oder Grüner Tee, sie enthalten ein, der zu Aufregungen führen kann.

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    • Je mehr Bewegung an der frischen Luft, desto besser für das Gemüt
    • Ein Austauschen unter Freunden oder anderen Mamis hilft um seine Gedanke und Sorgen mitzuteilen. Manchmal sind die Sorgen nur in den eigenen Augen „groß“. Nach dem Gespräch mit der Freundin fühlt man sich gestärkt und man sieht die Welt etwas positiver an.
    • Viele Betroffene führen ein Tagebuch, um die Sorgen und Ängsten festzuhalten. Auf diese Art und Weise kann man seine belastenden Gedanken auch „entsorgen“, um den Alltag mit mehr Ruhe und Gelassenheit zu empfangen.

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