Baby 5 Monate

Baby 5 Monate

Ein Baby, das 5 Monate alt ist benötigt neben ganz viel Liebe und Zuneigung vor allem die richtige Pflege, eine adäquate Betreuung sowie eine gezielte Förderung. So können Sie die Entwicklung Ihres Babys gerade in den ersten Monaten nachhaltig positiv beeinflussen. Je besser Ihr Verständnis zum Beispiel für ein 5 Monate altes Baby rund um die Ernährung, den Schnuller oder das so genannte Zahnen ist, desto entspannter können Sie die großartigen Fortschritte in der Entwicklung Ihres Babys genießen.

Baby 5 Monate

Das Baby ist 5 Monate: Vorsorgeuntersuchung U4 und Impfungen stehen auf dem Programm

Wenn Ihr Baby 5 Monate bzw. zwischen vier und sechs Monate alt ist, steht grundsätzlich spätestens die Vorsorgeuntersuchung U4 an. Dabei legt der Arzt besonderen Wert auf die motorischen Fähigkeiten und die Sinnesentwicklung Ihres Kindes. Die nächste Vorsorgeuntersuchung (U5) findet spätestens dann wieder statt, wenn Ihr Baby 7 Monate alt ist. Zudem stehen einige Impfungen zum Beispiel gegen Tetanus, Diphtherie oder die empfohlene 6-fach Kombinationsimpfung (DTPa-IPV-Hib-HepB) auf dem Plan, sofern diese noch nicht schon im Alter von vier Monaten realisiert wurden. In dieser Lebensphase entwickelt sich auch das körpereigene Immunsystem des Babys. Der Vorrat an Abwehrstoffen im Rahmen des so genannten Nestschutzes, das dem Baby bei der Geburt quasi mit auf den Weg gegeben wurde, lässt jetzt merklich nach. Wenn Sie Ihr Kind stillen, bleibt der Nestschutz allerdings etwas länger bestehen. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Kind nicht unnötig beispielsweise mit erkälteten Verwandten oder Freunden in Kontakt kommt.

Bewegungskoordination und Motorik rückt in den Fokus

Auch die Bewegungsabläufe und -fähigkeiten rücken bei einem Baby, das 5 Monate alt ist, jetzt deutlich in den Fokus. Dabei sollten die Kleinen jetzt ihren Oberkörper hoch stemmen, sich auf die Seite rollen und auch zielsicher zupacken können. Sie können Ihr Kind dabei vortrefflich unterstützen, indem Sie entsprechend Raum und somit genügend Bewegungsfreiheit arrangieren. Außerdem können Sie Bewegungsabläufe mit Ihrem Kind trainieren, wenn Sie mit ihm ausgiebig spielen. Das Babyschwimmen stellt ebenfalls eine gute Methode dar Bewegungsabläufe zu trainieren bzw. fördern. Beim Schwimmen wird nämlich das so genannte Reflexkriechen simuliert. Hierfür benötigen Sie lediglich eine Baby Badehose.
Allerdings sollten Sie Ihren Kinderarzt konsultieren, wenn Ihr Baby 5 Monate alt geworden ist und folgende Symptome aufweist:

  • eine Körperseite wird bei Bewegungen deutlich vernachlässigt bzw. bevorzugt;
  • die Körperhaltung bzw. -spannung wirkt auffallend schlaff oder auch steif;
  • das Kind kann sich noch überhaupt nicht auf die Seite rollen;
  • ein fast 6 Monate altes Baby noch nicht zumindest für eine kurze Dauer aufrecht sitzen kann.

Baby 5 Monate: Langsam kann die Ernährung umgestellt werden

Laut Experten sollen Babys in den ersten sechs Monaten nach der Schwangerschaft bzw. Geburt voll gestillt werden. Allerdings können Sie nun bei einem Baby, das 5 Monate alt ist, langsam mit der Einführung von Beikost beginnen. Früher sollte diese Ernährungszugabe aber auf gar keinen Fall erfolgen. Milch bleibt aber auch jetzt das wichtigste Nahrungsmittel. Als Beikost empfiehlt sich gerade zu Beginn einfache Kost wie Karottenmus oder ein Kartoffel-Gemüse-Brei. Ersetzt werden kann eine Milchmahlzeit durch beispielsweise einen Vollmilch-Getreide-Brei ab dem sechsten Lebensmonat Ihres Babys. Ist Ihr Baby 7 Monate alt kann auch ein milchfreier Brei wie ein Vollkorn-Getreide-Obst-Brei gefüttert werden. Wichtig ist aber stets, dass Sie zuckerfreie Breie verwenden. Noch droht beim Essen aber das pure Chaos und es kann passieren, dass sich der Brei rund um das Baby verteilt …

Wohlfühlcharakter des Babys steht immer im Vordergrund

Damit Ihr Kind sich wohlfühlt, sollten Sie beispielsweise bei der Wahl der Windeln keine Kompromisse eingehen. Ihr Kind und Sie haben nichts davon, wenn ein paar Euros gespart werden, es dadurch aber schneller zu Hautrötungen oder sonstigen Unannehmlichkeiten im Genitalbereich kommt. Empfehlenswert ist hier ein Windeltest, um die Windel zu finden, die bei Ihrem Baby den Wohlfühlcharakter erhöht.
Wenn Ihr Baby zum Beispiel den ersten Zahn bekommt, können Sie durch kleine Tricks Zahnungsbeschwerden lindern. So sollten Sie die Zahnleisten behutsam massieren oder Ihrem Kind einen Beißring oder auch eine Veilchenwurzel zum Draufherumlutschen bzw. -kauen geben. Achten Sie sicherheitshalber bezüglich der Beißringe darauf, dass sie ohne Weichmacher hergestellt wurden. Brotrinden eignen sich nicht so sehr, da sie aufgrund der enthaltenen Stärke kariesfördernd sind. Zum Bestreichen der Zahnränder erhalten Sie zudem in der Apotheke gelförmige oder flüssige Mittel. Mit diesen Möglichkeiten sollten Sie Ihrem Baby bei Zahnungsbeschwerden sicher helfen können.