Monthly Archives: September 2018

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So finden Kinder später die richtige Ausbildung

Wir alle machen uns Gedanken darüber, was unsere Kinder später einmal arbeiten werden. Bis es bei meinen drei Kleinen soweit ist, dauert es zum Glück noch etwas. Das Thema wurde für mich daher erst aktuell, als mir eine Freundin von ihrer Tochter erzählte: Die hatte nach ihrem Abitur zwar viele Ideen, aber keine Ahnung, was sie machen sollte – reisen, studieren, eine Ausbildung beginnen… Um meiner Freundin und ihrer Tochter bei der Entscheidung zu helfen, habe ich dann selbst ein bisschen nachgeforscht. Und ich gebe zu: Da diese Frage früher oder später auch einmal auf meine Kinder zukommen wird, war ich schon ein wenig neugierig herauszufinden, welche Möglichkeiten für meine Wonneproppen einmal die besten sein werden.

Studium top, Ausbildung flop?

„Ein Studium bietet dir die meisten Chancen“, habe ich häufig gehört, als ich Freunde und Bekannte nach ihrer Meinung gefragt habe. „Alles klar“, dachte ich mir zuerst, „dann kann ich ja meiner Freundin Bescheid geben“. Zum Glück habe ich mich dann doch noch selbst ein wenig im Internet umgesehen. Dabei habe ich festgestellt, dass die Lage nicht ganz so eindeutig ist, wie meine Freunde und Bekannte behaupteten.

Tolle Berufsperspektive dank AusbildungNatürlich gibt es viele gute Gründe, die für ein Studium sprechen, weswegen immer mehr junge Leute studieren. Dabei existieren überhaupt nicht so viele Jobs, die ein Studium als Voraussetzung haben. Stellenweise habe ich sogar von einer „Akademikerschwemme“ gelesen, durch die es auf dem Arbeitsmarkt große Konkurrenz zwischen den frisch gebackenen Absolventen gibt. Auf einen Schlag wirkte das Studium gar nicht mehr so verlockend. Zeit für mich, der Ausbildung eine zweite Chance zu geben.

Ausbildung – eine Perspektive mit Zukunft

Tatsächlich bietet eine Ausbildung großes Potential für jeden, der eine Lehrstelle annimmt. Was die Jobsituation angeht, so sind die Aussichten geradezu glänzend: Allein 2018 blieben 49.000 Lehrstellen unbesetzt – die Wirtschaft sucht händeringend nach Nachwuchs. Was mich sehr an der Ausbildung überzeugt hat, sind die vielen Berufe, die einem Azubi heute offenstehen. Egal, ob in Industrie, Handwerk, im Dienstleistungssektor oder im sozialen Bereich, die heutige Berufswelt ist so vielfältig, dass garantiert auch für die Tochter meiner Freundin etwas dabei sein musste. Ich habe meiner Freundin daher das Infoportal ja-zur-ausbildung.de empfohlen, das sich gezielt an Eltern richtet, deren Kinder vor der Entscheidung stehen, ob sie eine Ausbildung beginnen sollen.

Eine Ausbildung finden, die überzeugt

Die aktuelle Jobsituation ist aber nicht das einzige Argument, um eine Ausbildung zu finden und zu beginnen. Wer gerne praktisch arbeitet, ist als Azubi deutlich glücklicher, als wenn er ein Studium beginnt. Selbst für Leute, die lieber ihren Kopf als ihre Hände benutzen, gibt es in der heutigen Arbeitswelt zahlreiche Ausbildungsberufe, Stichwort: „Digitalisierung“. Nicht zu vergessen, dass man schon während der Ausbildung Geld verdient, früher finanziell unabhängig wird, zusätzlich Berufserfahrungen sammelt und damit bereits früh das Fundament für eine berufliche Karriere legt. Das habe ich dann auch alles so meiner Freundin und ihrer Tochter erzählt. Und als ich dann noch erwähnt habe, dass man später immer noch ein Studium beginnen kann, z.B. um seine erworbenen Kenntnisse zu vertiefen, waren die beiden vollends überzeugt.

Was meine Kinder später einmal machen werden

Wie jede Mutter wünsche ich meinen Kindern, dass sie später einen Beruf für sich entdecken, der sie ausfüllt. Nachdem ich mich so sehr damit beschäftigt habe, weiß ich nun, dass sie auch mit einer Ausbildung genau richtig liegen werden. Auch wenn ich nicht sagen kann, was die Zukunft bringen wird – sich das zukünftige Leben meiner Kinder auszumalen, ist einer der Gründe, warum es Spaß macht, Mama zu sein.

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Das Amalgamverbot für Schwangere und Kinder ist beschlossen

Zähne. Ein Thema, das mich und meine drei Kinder ständig begleitet. Zuerst die ganzen Probleme, wenn die kleinen Racker ihre Zähne bekommen, und dann muss man die Kleinen dazu bringen, dass sie ihre Zähne putzen, damit ihre Beißerchen auch gesund bleiben. Denn Zahnschmerzen will nun wirklich niemand seinen Kindern zumuten. Wie gesagt, Zähne und Mundhygiene sind für mich als Mutter wichtige Themen, daher habe ich auch meine Ohren gespitzt, als ich in den Nachrichten gehört habe, dass es jetzt ein europaweites Verbot von Zahnfüllungen aus Amalgam für Schwangere und Kinder gibt.

Amalgam als Zahnersatz

„Warum ist Amalgam so eine Sache?“, werden sich jetzt manche sicherlich denken. Schließlich wird Amalgam schon seit langem für Zahnfüllungen verwendet. Besser gesagt, es wurde: In Deutschland wird es nämlich zum Beispiel in den letzten Jahren immer weniger eingesetzt. Und dass, obwohl es sehr lange haltbar ist und sich damit ideal als Füllmaterial für angebohrte Zähne eignet. Allerdings enthält es Quecksilber. Genau, das giftige Zeugs, das auch in Thermometern verwendet wird! Als ich das während einer meiner Schwangerschaften erfahren habe, habe ich natürlich erst einmal Panik bekommen – wie wirkt sich das bloß auf mein ungeborenes Kind aus? Aber nachdem die erst erste Panik vorbei war und ich wieder einen klaren Kopf hatte, habe ich mich informiert, was es mit Amalgam genau auf sich. Dabei haben mir mein Hausarzt und eine Zahnärztin aus Schwörstadt sehr weitergeholfen.

Zahnersatz ohne Amalgam schützt Kinder

Schwangerschaft und Amalgam

Gleich vorneweg: Ob Amalgam in Form von Zahnersatz für die Gesundheit schädlich ist, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. So viel Entwarnung für den Anfang. Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen von Amalgam, die ich weniger beruhigend finde. So haben Menschen mit Amalgamfüllungen einen erhöhten Quecksilberwert im Körper. Während der Schwangerschaft kann es über die Plazenta in den Organismus des heranwachsenden Babys eindringen. Und wenn das Kind dann da ist, nimmt der Säugling geringe Mengen Quecksilber auch über die Muttermilch auf. Obwohl diese Mengen als nicht schädlich angesehen werden, habe ich mich daher sehr darüber gefreut, als ich von dem Amalgamverbot gehört habe.

Schutz von Schwangeren und Kindern

Die neue EU-Regelung zum Amalgamverbot betrifft alle Schwangeren und Kinder unter 15 Jahren. Wer schwanger ist oder sich in der Stillzeit befindet, sollte weder eine Amalgamfüllung bekommen, noch sich seine Füllungen aus Amalgam entfernen lassen. Denn beides setzt Quecksilberdämpfe frei, die vom Körper aufgenommen werden. Deswegen kommt Amalgam bei Schwangeren und Kinder nur noch in Notfällen zum Einsatz. Ich habe zwar noch Amalgamfüllungen, aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass meine Kleinen ohne Amalgam in den Zähnen aufwachsen werden.